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Die wachsenden Anforderungen und die zunehmende Spezialisierung im
Arbeitsalltag der klinisch tätigen Ärzte (z.B. Viszeralchirurgen,
Gastroenterologen, Onkologen, Strahlenmedizinern, etc.) wie auch der
konsiliarisch tätigen Mediziner (z. B. Radiologen, Nuklearmediziner,
etc.) führen unweigerlich zu komplexeren Diagnose- und
Therapieprozessen.
Ein interdisziplinärer Gedankenausstausch zwischen
den spezialisierten ärztlichen Kollegen ist daher hilfreich, um die
Probleme und Inhalte immer komplexer werdender Ablaufprozesse in den
Fachdisziplinen besser zu verstehen und daraus resultierende
Fragestellungen adaequat beantworten und gegebenenfalls auch
fachspezifische Unterstützung leisten zu können. Klinisch-pathologische
Konferenzen können dabei eine hocheffiziente Informations- und
Diskussionsstruktur für alle teilnehmenden medizinischen
Fachdisziplinen sein.
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Seit der Neugründung der Pathologie in Vechta werden in Zusammenarbeit
mit den Ärzten des St. Marienhospitals in Vechta, des St.
Franziskus-Hospitals in Lohne, des St. Josefs-Krankenhaus in
Cloppenburg, des St. Elisabeth-Krankenhauses in Damme und des
Christlichen Krankenhaus in Quakenbrück unter Mitbeteiligung
zahlreicher niedergelassener Kollegen regelmäßige klinisch-pathologische Konferenzen durchgeführt.
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Im Rahmen dieser klinisch-pathologischen Konferenzen werden daher die
medizinischen Befunde stationärer und ambulanter Patienten von den
ärztlichen Kollegen der einzelnen Fachdisziplinen ausführlich
vorgestellt und durch die makroskopischen und mikroskopischen Aspekte
der pathologischen Anatomie ergänzt. In der Zusammenschau aller Befunde
soll schließlich die Diagnose und die daraus resultierende Therapie
interdisziplinär diskutiert werden.
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Klinische und niedergelassene ärztliche Kollegen haben die Möglichkeit,
interessante und bemerkenswerte medizinische Befunde stationärer oder
ambulanter Patienten zur Diskussion im Rahmen der
klinisch-pathologischen Konferenz vorzuschlagen.
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