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Die ureigenste Aufgabe eines jeden Feiberuflers, wozu hoffentlich noch
lange Zeit die niedergelassenen Ärzte zählen, ist es, die Güte
(Qualität) seiner Arbeit und die seiner Mitarbeiter hoch zu halten und
zu versuchen, sie ständig zu verbessern. Die Wege zu einer qualitativen
Dienstleistungsoptimierung sollten/müssen dabei mehrdimensional
angelegt sein.
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Administrative Vorgaben durch die Kassenärztlichen Vereinigungen, ein
Qualitätsmanagment in den Praxen aufzubauen, können dabei, trotz des
Mehr an Bürokratismus, eine Hilfe sein, dieses Ziel zu erreichen.
Die Güte (Qualität) einer Dienstleistung, speziell die eines
Pathologen, wird aber sicher nur zu einem kleineren Teil durch die
Festlegung und genaue Beschreibung der Praxis-Prozessabläufe erreicht.
Entscheidender sind das aktive fachspezifische Wissen, die Erfahrung
der Mitarbeiter und das der Diagnostiker. Dieses Wissen zu fördern und
die dafür notwendige Motivation bei den Mitarbeiter zu entwickeln ist
eine der zwei zentralen Aufgaben der Praxisleitung.
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Durch die ständig wachsenden Anforderungen der modernen Medizin an die
Diagnostik des Pathologen ist heute eine Geräteausstattung der Praxen
notwendig, die vor fünf Jahren noch nicht angedacht war. Nur durch eine
hochmoderne Geräteausstattung (siehe Seite "Ausstattung") können
die hohen qualitativen Vorgaben in der Diagnostik an den Pathologen
erfüllt werden.
Hierfür Freiräume im Budget der Praxen zu schaffen ist die zweite entscheidende Aufgabe der Praxisleitung.
Nur durch das anskizzierte mehrdimensionale, unternehmens- und
funktionsübergreifende Konzept kann die Pathologie heute und in Zukunft
ihre Aufgaben in der Diagnostik erfüllen.
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